Sonnenschirme mit ihren Schattenseiten Doldenblütler

Doldenblütler mit ihren Heil- und Giftpflanzen sicher erkennen und bestimmen

Montag, 17. Juni 2019, von 9.30 – ca. 17.00 Uhr, in Traun
mit Dipl. Ing. agr. Hansjörg Hauser FH, Trainer, Kräuterpädagoge, Gästeführer

Endlich wieder mal an die Doldenblütler heranwagen! Irgendwie scheinen diese
„weißen Schirme“ ja alle gleich auszuschauen aber dennoch fasziniert jede Art
auf ihre besondere Weise. Wir entdecken zu dieser Jahreszeit mit Spaß und System
die besonderen Unter-scheidungsmerkmale über das Sehen, Schmecken und Erfühlen.
So erlernen wir Heil- und Giftpflanzen der Saison gemeinsam sicher zu unterscheiden.
Der Erfolg steht auf unserer Seite. Nebenbei haben wir aber auch Zeit für das
Bestaunen anderer Wildkräuter.

Höhepunkt ist die ethnobotanische Wanderung über letzte Relikte der sog. Welser
Heide in Traun/St. Martin, Industriezone Rubensstraße. Inmitten von trockenen
Schotterfeldern und Heckensäumen entdecken wir so exotische wie faszinierende
Doldis: Feldmannstreu, Heckenkälberkropf, Sichelmöhre und Berghaarstrang.

Mit viel Glück stoßen wir auch auf den Gelben Günsel, die Gelbe Sommerwurz
und die Hauhechel.

Mitgebrachte Arten runden das heitere Pflanzenbestimmen ab und der kollegiale
Austausch fördert ebenfalls unser Wissen rund um die pflanzliche Hausapotheke
und Ethnobotanik.

Treffpunkt/Uhrzeit: Wirtshaus „Hexenpfandl“, Rubensstraße 42, 4050 Traun,

Start um 9.30 Uhr, Dauer max. bis 17 Uhr

Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt!

Bitte mitbringen: – festes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung –
gutes Bestimmungsbuch – Schreibzeug – Botanikerlupe, Foto – gute Stimmung –
Für Kinderwägen u.ä. nicht geeignet!

Preis: € 45,- / TM max. Teilnehmer 22 Personen

Anmeldung bei Helga Ennemoser +43 699/19232527 | helga.e@gmx.at

Kursleitung:
Hansjörg Hauser
DIPLOM-AGRARINGENIEUR (FH) / KRÄUTERPÄDAGOGE / DOZENT/TRAINER / PROJEKTENTWICKLER





Gerhard Merz: Heilende Rituale mit Räucherwerk
Reinigen und energetisieren mit Wurzeln, Kräutern, Hölzern und Harzen

Freiburg: Hans Nietsch-Verlag, 2017
ISBN 978 – 3- 86264-674-6
16,90 Euro (D)

Düfte von sanft verglosenden oder verräucherten Pflanzen versetzen
in unterschiedlichste Stimmungen. Gerhard Merz spürt dem
jahrtausendealten und auf der ganzen Welt verbreiteten
Brauch des Verräucherns von Wurzeln, Kräutern, Hölzern
und Harzen mit viel Fachwissen und einem reichen Erfahrungsschatz nach.

Räucherwerk von A bis Z, Rezepturen mit Tradition, praktische
Tipps für die Herstellung von Kräuterbündeln und Räucherkegeln,
ein Sammelkalender und eine umfangreiche Zusammenstellung
weltweiter Rituale, die mit dem Verräuchern von Pflanzen
in Verbindung gebracht werden, machen das Buch zu einem guten
Nachschlagewerk für Einsteiger, aber auch für alle jene, die
bereits mit dem Räuchern vertraut sind und an diesen
sinnlichen Ritualen Gefallen gefunden haben.

Besonders lesenswert ist auch die Darstellung von Traditionen
aus dem Voralpenraum, wobei nicht nur unterschiedlichste
Gerätschaften aus dem bäuerlichen Haushalt, die zum Räuchern
verwendet wurden, sondern auch die Lieblingskräuter der Alpenländler
besprochen werden. Mit weltweiten Räucherfesten nach dem Mond klingt
das informative und ansprechend gestaltete Buch aus und lädt ein
zum Experimentieren – geleitet vom eigenen Empfinden, Nase und Gefühl.