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Natürliche Schädlingsbekämpfung ohne Chemiekeule
Stark riechende Kräuter wie Oregano, Lavendel, Thymian oder Salbei setzen Duftstoffe frei,
die auf Schädlinge wie die Blattlaus abschreckend wirken.

Wir pflanzen darum Lavendel meist nah an unsere Rosen, um Läuse fernzuhalten.
Salbei hilft mit, Schnecken, Raupen und Kohlweißlinge zu vertreiben.

Die gute alte Brennnesseljauche bewährt sich sehr gegen allerlei Insekten, Raupen,
Blattläuse und Thripsen hat es eine abschreckende Wirkung. Brennnesseljauche ist leicht
herzustellen. 30 dag Brennnesselkraut und ca. drei Liter heißem Wasser übergießen und
stehen lassen. Der Ansatz sollte dabei solange im Eimer bleiben, bis das Wasser eine dunkle
Farbe angenommen hat. Vor der Anwendung muss die Brennnesseljauche verdünnt
werden, da sie unverdünnt auch Schaden anrichten könnte. Ein Verhältnis von 1:10 wirkt
gut, Da Brennnesseln sehr viel Stickstoff enthalten ist Brennesseljauche auch als Dünger zu
sehen, man kann daher andere Düngergaben reduzieren. Sie kann auch in eine Sprühflasche
gefüllt werden und ganz gezielt an einzelnen Pflanzentrieben eingesetzt werden.

Die Pflanzen aber niemals in der sengenden Sonne übergießen, sondern dafür die Morgen
oder Abendstunden ohne Sonne wählen.

Lavendel auf dem Fensterbrett gegen Gelsen und anderes Gemück.
Verdünnter Knoblauchabsud ( 100 g zerkleinert mit 1 l Wasser aufkochen und einen Tag
ziehen lassen, dann 1:10 verdünnen und aufsprühen) findet Einsatz gegen Sternrußtau
und Mehltau.

Wermutblätterabsud ist bei Ameisen und Raupen nicht beliebt. Sie meiden die damit
eingesprühten Pflanzen.

Getrocknete oder auch frische Brunnenkresse vertreibt Blutläuse.
Spinnmilben verenden im Sprühnebel von Zwiebelabsud.

Auch Ackerschachtelhalm als Auszug oder Brühe angesetzt, hat sich gut gegen viele
Pflagegeister bewährt.

Salat (bei anderen Pflanzen nicht mit durchschlagendem
Erfolg) hat sich das Homöopathikum Helix Tosta in der Potenz D6 einen guten Namen
gemacht.

Pflanzen unterstützen sich gegenseitig in Wachstum und sie schützen auch gegen
Schädlinge.

Zwiebel und Möhren zusammen gepflanzt hält die Möhrenfliege ab. Knoblauch schützt
Erdbeeren gegen Schimmel, Tagetes und Ringelblumen vertreiben Fadenwürmer.

Ameisen im Haus, der Thymian jagt diese raus.

Eure
ursula_asamer

Ursula Asamer

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One Comment

  1. Posted 28. Februar 2019 at 13:19 | Permalink

    Sehr schön, dass man Schädlingsbekämpfung auch mit Kraft aus der Natur betreiben kann. Den Tipp Lavendel nah an Rosen zu pflanzen, werde ich dieses Jahr mal ausprobieren. Auch den Trick mit dem Salbei versuche ich mal.

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