BIOLOGIEZENTRUM LINZ RÄUCHERN DER MODERNE

Vortrag

Räuchern der Moderne

• zu jeder Jahreszeit & dabei unseren Geruchssinn schärfen, der täglich durch eine Unmenge synthetischer Aromastoffe misshandelt wird.
• mit heimischen Kräutern & dabei die Kraft der Pflanzen nutzen.
• mit heimischen Harzen, ohne Zusätze aus dem Labor, auch Weihrauch ≠ Weihrauch, jedoch unser Körper kann es förmlich „riechen“.
• mit der persönlichen Räuchermischung zum Reinigen, Harmonisieren, Beleben, …

Mittwoch, 4. 10. 2017, 18.00 Uhr
Renate Leitner, Micheldorf

WO:
Biologiezentrum Linz
Johann-Wilhelm-Klein-Str. 73, 4040 Linz



Die Mediziner der Universität Würzburg kürten jetzt Andorn zur Heilpflanze 2018.
Dieses Gewächs ist in der heutigen Gesellschaft kaum noch als Heilpflanze bekannt.

Für die Wahl des Andorns zur Arzneipflanze des Jahres 2018 war die historische Bedeutung der Pflanze mit ausschlaggebend. Von der Antike bis weit in die Neuzeit hinein gehörte der Andorn zu den beliebtesten Heilpflanzen in Europa. Nach Plinius dem Älteren (gest. 79 nach Chr.) war die Pflanze als „eines der vorzüglichsten Kräuter“ bekannt. Sie wurde vor allem bei Lungenerkrankungen und hartnäckigem Husten eingesetzt, aber auch bei Brüchen, Verstauchungen, Krämpfen und Erkrankungen der Sehnen. Der zeitgleich wirkende griechische Arzt Dioskurides nennt Schwindsucht, Asthma und Husten als die ersten Anwendungsgebiete.

Mehr über den Andorn könnt ihr hier nachlesen:
http://www.klostermedizin.de/index.php/heilpflanzen/arzneipflanze-des-jahres/66-arzneipflanze-des-jahres-2018-andorn-marrubium-vulgare

Herbstliche Grüße
Christian



Wir erkunden in einem Rundgang Herbstkräuter Brennnessel, Wald- Engelwurz,
Indisches Springkraut und die wilden Früchte des Waldes wie verschmähte Vogelbeere,
magischen Holunder, Hagebutte und die Heilkraft des Weißdorns.

Wann: Samstag, 30.9.2017, Uhrzeit: 14.00 Uhr bis 18 Uhr

Wo: Bründlstraße 18, 4173 St. Veit im Mühlkreis

Leitung: Gertrude Kurzbauer, zertifizierte Kräuterpädagogin

Energieausgleich: 25 Euro inkl. Jause und Unterlagen.
Mitzubringen: gute Schuhe, ev. Schreibzeug und Fotoapparat, Regenschutz.

Interessierte können sich unter der Tel.Nr. 0664/2042182 oder per E-mail- gertrude.kurzbauer@gmx.at bis 28.9.2017 anmelden.
Begrenzte Teilnehmerzahl.


was haben die fichte und die tollkirsche gemeinsam ?

beide pflanzen können uns in der natur, auf verläufe
unterirdischer wasseradern hinweisen, da beide
pflanzen so genannte „strahlensucher“ sind.

besonders wenn sich wasseradern kreuzen entsteht
eine art „strahlung“ die sich nach oben hin ausbreitet.

genau solche plätze werden besonders gern von gewissen
tieren und pflanzen gesucht, oder auch gemieden.

sehr gut kann man es auch bei einem mückenschwarm beobachten,
der mückenschwarm tanzt immer auf der
gleichen stelle auf und ab, dies nennt man
im volksmund auch „die mücken pumpen wasser“. die mücken
machen sich hier die kraft der strahlung für ihren hochzeitsflug zu nutze.

manche menschen spüren strahlen durch kribbeln in der hand oder durch
eine art ziehen in den muskeln der finger.

strahlensucher

tiere:
katzen
schlangen
bienen, wespen
maulwurf
ameisen
termiten
insekten
mücken
eulen

pflanzen:
karotten
sellerie
rettich
zwiebel
knoblauch
steinobst
misteln
nesseln
holunder
tollkirsche
fingerhut
schwämme
pilze

weide
birke
eiche
erle
eibe
fichte
nußbaum

strahlenflüchter

tiere:
hunde
kühe
ziegen
schafe
schwein
hühner
storche
schwalben

pflanzen:
rüben
tomaten
erbsen
lauch
kernobst (apfel, birne)
sonnenblumen
gurken

linde
tanne
buche
flieder
rose
nelke

euer kp christian



kapuzinerkresse essig

und so wirds gemacht:
8 blüten
6 blätter
600 ml weißweinessig
1 zwiebel (vierteln)
2 knoblauchzehen geschnitten
2 gewürznelken
1 tl salz
pfefferkörner

alles zusammen mischen und nicht direkt in die sonne stellen,
nach 14 tage – abseihen,

gutes gelingen wünscht kp gertrude kurzbauer

kennt ihr schon mein buch?

ein buch voller kleiner gedichte über unsere heilkräuter und wildkräuter

beziehen über email: gertrude.kurzbauer@gmx.at
auf wunsch auch mit persönlicher widmung…

Die Kapuzinerkresse ruft:
Halt, jetzt bist du ertappt, du hast grad eine Blüte geschnappt.
Ich liebe deinen Gaumen und dein Herz und ich vertreibe dir jeden Schmerz.
Die ganze liebe Familie in deiner Au spricht zu mir, sehr schlau.
Au, das tat jetzt weh, ich will bleiben bis zum Schnee.
Ich will noch bei dir wohnen und im Garten thronen.
Das Plätzchen gefällt mir sehr, was für eine große Ehr.
Die Tinktur steht schon im Schrank, damit du wirst auch nicht krank.
Sie heilt dich in deiner Au, bitte vertrau.
So schneid mich in den Salat und in Essig lege mich ein, auch bitte mal in den Wein.
Der Kreis schließt sich weise, das weißt du genau,
bitte auf Gott vertrau. Sein Segen für alle ist eine Wucht
in eurer ach so schönen Bucht. Jetzt lade ich euch ein auf ein Glas Wein.
Kommt alle mit, das hält euch fit.

Gertrude Kurzbauer ©