hollerkrapfen

SONNWENDKRÄUTER-WANDERUNG

Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Inhalt bietet
(Johann, Wolfgang von Goethe)

Johannistag und Sommersonnenwende

SONNWENDKRÄUTER-WANDERUNG am Fuße des Hansberg´s

Das Leben auf dem Land wurde einst nicht allein durch den Wechsel der
Jahreszeiten bestimmt. Auch kirchliche Feste gaben dem Jahr eine
Struktur und gaben den Menschen im arbeitsreichen Alltag eine
Verschnaufpause. Vor allem Tage, die herausragenden Heiligen geweiht
waren, wurden feierlich begangen. Einer dieser besonderen Termine ist
der 24. Juni – der Geburtstag von Johannes dem Täufer. Man ging einst
davon aus, dass Holunderblüten, Beifuß (Artemisia), Königskerze und
andere Wildkräuter am 24. Juni und in der vorhergehenden Nacht gesammelt,
besonders wirksame Heil- und Zauberpflanzen waren, da auch die Sonne zu
dieser Zeit ihre größte Kraft besitzt. (21. Juni = Sommer-Sonnenwende)

Gemeinsam machen wir uns auf, diese Sonnenkräuter, aber auch andere
Heilpflanzen zu erkunden.
Es gibt Tipps, wie Mann/Frau die Kräuter in der Küche, aber auch für
Gesundheits- und Schönheitsprodukte verwenden kann. Schon Hippokrates
sagte vor 2500 Jahren: “ Eure Lebensmittel sollen eure Heilmittel sein
und eure Heilmittel sollen eure Lebensmittel sein“.

Zeit: Samstag, 25. Juni 2016, 17:00 bis 20.00 Uhr
Treffpunkt: St. Veit, Bründlstraße 18, am Fuße des Hansberg´s
Leitung: Gertrude Kurzbauer Zertifizierte Kräuterpädagogin
Kosten: 25,– Euro, inkl. Jause und Getränk
Bezahlung vor Ort
Anmeldung:
per Mail: gertrude.kurzbauer@gmx.at
Telefonisch: 0664/2042182

Maximal 12 TeilnehmerInnen

Wichtige Informationen:
Bitte bringe eine Sitzunterlage für draußen und ev. auch Schreibutensilien
mit und trage festes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung. Die
Wanderung findet bei jeder Witterung statt und dauert so etwa 2 Stunden.
Im anschließenden Work-Shop werden wir die gesammelten Wildkräuter verkochen
und verspeisen.

beifuß
Der Beifuß bittet: Nimm meinen Stängel und halte ihn fest, er schützt dich
sogar vor der Pest. Du darfst mich auch verspeisen, nimm mich auch mit auf
Reisen. Ich schmecke im Salz, Gott erhalt´s. Beifuß-Wein schenk ´ich dir ein
mein Mägdelein. Zu guter Letzt´ weihe ich dich und streichle dir sanft über
dein Gesicht, halte still, ich will.
Gertrude Kurzbauer ©

hollerkrapfen
Gebackene Hollerkrapfen – Spezialität aus dem Mühlviertel

Gebackene Hollerkrapfen:
25 dag Mehl in Bier oder Wasser, es geht auch Wein verquirlen, eine Prise
Salz, etwas Öl , 3 Eidotter dazugeben und verquirlen, vom Eiklar Schnee
schlagen und unterheben. Die frischen Blüten eintauchen und dann schwimmend
in heißem Fett herausbacken.
Mit Zimt und Zucker bestreuen und sofort genießen. Dazu kann man auch einen
Hollerröster (von den reifen Beeren) reichen.
Hollerbeeren und Zwetschken aufkochen (ca. 20 Min), mit etw. Puddingpulver
eindicken und nach Geschmack süßen.

Guten Appetit!

KP Gertrude Kurzbauer


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