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Der Tag der Erde (englisch Earth Day) wird alljährlich am 22. April in über 175 Ländern begangen und soll die Wertschätzung
für die natürliche Umwelt stärken, aber auch dazu anregen, die Art des Konsumverhaltens zu überdenken. (wikipedia)
Der Tag der Erde 2016 steht unter dem Motto: „Mein Essen verändert die Welt! Bewusst genießen, bio, regional, fair“.
Es geht also um unsere Ernährung und um die Frage, wie die sich nachhaltig gestalten lässt….

Die Organisatoren hinter dem Tag der Erde 2016 in Deutschland betonen auf ihrer Website, http://www.earthday.de/ dass jeder zu einer
nachhaltigen Ernährung beitragen kann. Dafür sei bewusstes Einkaufen wichtig.
Wer beispielsweise häufiger zu Bio-Produkten greife, habe schon etwas erreicht.

Mein Teil zum heutigen Tag ist der Portulak (Portulaca oleracea L.) ganz frisch vom Bauernmarkt dazu gibts Spaghetti 🙂

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Zutaten:
Für 4 Personen
200 g Portulak
1/2 kleine Knoblauchzehe
400 g flache Spaghetti (z. B. Bavette)
50 ml Olivenöl
viel geriebener Pecorino
Salz & Pfeffer

Zubereitung:
Portulak schneiden, waschen und gut abtropfen lassen.
Eine Hand voll Blätter beiseite nehmen. Knoblauch schälen und klein schneiden.
Nudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung zubereiten. Inzwischen Portulak, 2 Esslöffel Wasser, Knoblauch und Öl pürieren,
dann geriebenen Käse zugeben. Nochmal pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nudeln abgießen und zurück in den Topf geben. Pesto zugeben und gut vermengen.
Zum Schluss übrige Portulakblätter zugeben. Nudeln anrichten und mit Pecorino garnieren.

Wissenswertes:
Portulak wird seit mehreren tausend Jahren verzehrt, ist jedoch leider heute, wie viele andere Wildgemüse auch, bei uns ein wenig in Vergessenheit
geraten. Die Gartenform war früher eine beliebte bekannte und genutzte Salatpflanze.
Er ist reich an Omega-3-Fettsäuren.
100 g frische Portulakblätter enthalten ca. 300 mg Alpha-Linolsäure,
12,2 mg Alpha-Tocopherol (Vitamin E), 26,6 mg Vitamin C, B-Vitamine, Magnesium, Calcium, Kalium,
Eisen, Zink usw…

Als Heilpflanze wird der Portulak schon in einer alten babylonischen Schrift aus dem achten vorchristlichen Jahrhundert erwähnt,
die die Pflanzen des Heilkräutergartens des Königs Marduk-Apla-Iddina II. beinhaltet.

Im 15. Jahrhundert schreibt der Mönch Agapios der Kreter über den Portulak:
„Er ist kalt und adstringierend. Er hilft gegen Magenbrennen und lindert Darmbeschwerden.“

Tabernaemontanus empfiehlt Portulak 1588 in seinem New Kreuterbuch gegen den
„Sod im Magen“, oder, dass der „Saft im Mund gehalten, machet die wackelhafftigen
Zähne wiederum fest stehen“.

Auch über wurmhemmende, appetitanregende, blutreinigende und antiödematöse bronchodilatatorische Wirkung auf die
Atemwege von Asthmatikern hat.

Mehr über den Portulak gibts hier: http://www.aid.de/inhalt/portulak-3088.html

Einen leckeren Tag der Erde uns allen,

Christian

Buch Tipp:

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