katze_kräuter
Katzen nehmen von jeher Heilkräuter zu sich. Ihr Instinkt leitet sie zu den richtigen Pflanzen.
Kräuterheilkunde für Katzen basiert auf einer ganzheitlichen Betrachtungsweise und wird
von unseren Stubentigern oft besser angenommen als synthetisch hergestellte
Medikamente. Wohnungskatzen können gut mit Kräutern in kleinen Pflanzschalen versorgt
werden. Auch Bachblüten haben sich bestens bewährt.

Kräuterpillen aus frischen zerkleinerten Kräutern:
Als Bindemittel verwenden wir festen Honig, Mehl, Milchzucker oder Heilerde.
Tropfen, Kräutertees oder Tinkturen können problemlos dem Futter beigegeben werden.
Die Dosierung: bei Tee 2 x täglich 1 TL, 3 x täglich 2 Tropfen Tinktur
Dies sind Richtwerte und können auch gesteigert oder auch verringert werden und richten
sich nach dem Krankheits- und Symptombild.

Beispiele:

Bei Abszessen: innerlich: blutreinigender Tee aus Brennessel, Goldrute, Berberitze
äußerlich ein Leinsamensackerl auflegen und mit Ringelblumen- oder
Johanniskrauttinktur betupfen

Bei leichten Augenentzündungen: Kompressen und Auswaschungen mit
Wegwartenwurzelaufguss oder Augentrosttee, wie auch
Wilde Malve und Eibisch.

Ohrmilben: rückt man mit Rosmarinöl und Calendulatinktur zu Leibe
Diese Mischung kann auch auf das Fell aufgebracht werden
Je nach Temperament des Vierbeiners kann die Mischung als Spray
oder auch mit einem benetzten Tuch angewandt werden
Zusätzlich bietet auch Kokosöl aufs Fell verteilt, gute Dienste gegen
Parasiten.

Zahnfleischprobleme: unverdünnte Tinktur der Heidelbeere und von Heidekraut,
Salbei und Rosmarin

Nachstehende Kräuter sollten für Katzen NICHT VERWENDET werden!
Ackerveilchen, Ackerwinde, Ackerschachtelhalm, Bärlauch, Beinwell, Bilsenkraut (schwarz),
Bingelkraut, Gundermann, Hopfen, Hexenkraut, Honigklee, Huflattich, Klatschmohn,
Kornrade, Kreuzkraut, Mistel, Natternkopf, Nieswurz, Rainfarn, Riesenbärenklau, Rotklee,
Schöllkraut, Wurmfarn, Weinraute, Wilder Dost

Mit Katzenminze und Baldrian hingegen haben alle Katzen große Freude…
Bei schweren Erkrankungen oder Unfällen bleibt der Gang zum Tierarzt nicht aus, kleinere
Wehwechen sind gut mit Wiesen und Waldmedizin behandelbar.

Eure
ursula_asamer
Ursula Asamer

Meine Homepage: http://www.primula.at/


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