johannisfeuer
Sunnawendfeier
Astronomischer Sommerbeginn ist um den 21. Juni.
Die traditionelle Mittsommernacht ist die Nacht in der man Elfen, Trollen, Feen und anderen Naturgeistern begegnen kann.
Der Sommerbeginn gilt auch als Start für den Beginn des Kräutersammelns.

Das gespeicherte Licht und die Sonne in den Pflanzen einsammeln und konservieren
für die dunkle Zeit des Winters. Mancherorts beginnt man althergebracht am 24. Juni
mit dem Einbringen der Kräuterernte von zauberkräftigen Sonnenkräutern wie dem Johanniskraut
der Arzneipflanze des heurigen Jahres, Beifuß- und Bärlappgürtel um
die Hüften der Frauen gebunden steigern die Fruchtbarkeit, dem Christophskraut, das
nach dem Schutzheiligen vor Krankheit und Pest benannt ist, von Holunderblüten,
Lindenblüten, dem duftenden Mädesüß, von Quendel, Kamillenblüten und Schafgarbe,
Gundelrebe, Blutwurz, Dost, Alant, Arnika, Ringelblume, der echten Goldrute,
Eisenkraut, Königskerze, dem Sängerkraut Odermennig, Baldriankraut und Blüten und noch vieles mehr.

Um jede dieser Pflanze ranken sich uralte überlieferte Geschichten und Sagen,
wir entzünden Dankes- und Freuden – Johannisfeuer, die auch schutzmagisch auf das Wetter wirken,
indem man Wetterkräuter wie Beifuß, Dost, Johanniskraut, Eisenkraut, Schafgarbe, Rainfarn, Königskerze und Weidenholz mit verräuchert.
Segnende Räucherwirkung wird Alantwurzel, Mariengras und Thymian nachgesagt.

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Ursula Asamer

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