Liebe Kräuterinteressierte !

Für Kurzentschlossene:

Lade herzlich zu meiner Lesung aus meinem
Buch „Der Zauber der Natur“
zum Thema: der magische Holunder und seine Sonnwendkräuterfreunde ein.

Wann: Mittwoch, 7. Juni 2017, 18.00 Uhr
Wo: Biologiezentrum Linz, Urfahr, Johann-Wilhelm-Kleinstraße

Es gibt auch Kräuterschmankerl zum Verkosten und mein Enkelsohn Jonas spielt auf der „Steirischen“.

I gfrei mi auf di 🙂

Mit lieben Grüßen
Gertrude Kurzbauer



dieses sehr alte rezept, hat mich sehr beeindruckt, da es
ohne zusätzliche hilfsmittel ganz einfach zum herstellen
ist, es braucht nur wasser, rotklee blüten und hitze,
es ist wirklich für mich eine kleine alchemie in der küche.
die 4 elemente
wasser
rotklee (erde)
feuer (hitze)
verdampfung (luft)
aus einem liter wasser, bekommt man ein kleines tegerl schwarze teer salbe

zutaten:
rotkleeblüten
1 liter wasser

zubereitung:
1 schritt: einen topf mit 1 liter wasser und den rotkleeblüten 1 stunde kochen,
2 schritt: durch ein sieb abseien
3 schritt: in den absud wieder neue rotkleeblüten geben und wieder 1 stunde kochen,
4 schritt: durch ein sieb abseien
5 schritt: den restlichen absud, leicht einkochen, aufpassen, der teer darf nicht
anbrennen…

verwendet wurde diese feinste salbe für geschwüre, rissige hände, lippen und gegen
kleine fältchen

viel spass beim nachmachen,
euer kp christian



heute haben wir zwei botanische veranstaltungs-tipps für euch,
und zwar den ersten in linz

auf grund der internationale Aktionstage „Fascination of Plants Day“ (http://fascinationofplantsday.org/austria.htm soll darauf aufmerksam gemacht werden wie faszinierend die Pflanzenwelt ist und
verdeutlichen wie wichtig Pflanzen für unser tägliches Leben sind.

Was Sie schon immer über Pflanzen wissen wollten!
Das Biologiezentrum gibt Antworten. Blicken Sie mit uns in verborgene Welten
von Brennnessel und Co. und erfahren Sie Wissenswertes über
die Anpassungen von Pflanzen an Lebensräume und Umwelt.

wann: 18.5.2017, 10:00-21:00 Uhr

wo: Infozelt vor dem Lentos Kunstmuseum, Linz Donaulände

und der zweite botansiche tipp ist in wien

da starten heute die
„Floristische Abende“ des Vereins zur Erforschung der Flora Österreichs
im Sommersemester 2017

3. Abend: Do. 18. Mai 2017, 18 Uhr, Übungsraum 1, 1. Stock
Department für Botanik und Biodiversitätsforschung (ehem. Institut für Botanik)
der Universität Wien, Rennweg 14, 1030 Wien
Gartenpflanzen in der heimischen Flora
Vortrag von Gregor Dietrich

Zusammenfassung:
Die nun endlich auch in Europa ernstgenommene Neophytenproblematik
rückt verstärkt Gartenpflanzen in den Blickpunkt von
Naturschutzinteressen. Auch führt der Klimawandel
zwangsläufig zu Vegetationsveränderungen. Die Zahl der kultivierten
Exoten war noch nie so hoch wie heute. Im Spannungsfeld zwischen
unaufhaltsamer Veränderung und bewahrendem Naturschutz wird die
Kenntnis exotischer Sippen für Feldbotaniker immer wichtiger.

Problematisch sind hier nicht nur offensichtlich exotische Arten.
Europaweit in Gärten kultivierte Klone heimischer Arten können bei
Verwilderung zu genetischer Erosion der Wildpopulationen, aber auch
(erwünschter?) Bereicherung führen. Unerkannte exotische Sippen sowie
Hybriden, die gärtnerisch als heimische Arten laufen, sind im Falle
von Ansalbungen vor allem bei gefährdeten Arten ein weithin unerkanntes
Problem.

Anhand historischer Beispiele soll gezeigt werden, dass die Problematik
nicht neu ist. Wir werden uns mit Hybridpopulationen in der Natur,
übersehenen Exoten und verwildernden Gartenpflanzen beschäftigen. Auch die
gesetzlichen Rahmenbedingungen sollen angesprochen werden.
Gäste sind herzlich willkommen!

Verein zur Erforschung der Flora Österreichs
c/o Department für Botanik und Biodiversitätsforschung (ehem. Institut für Botanik) der Universität Wien, Rennweg 14, 1030 Wien
E-Mail: office@flora-austria.at – Web: www.flora-austria.at

einen sonnigen donnerstag
euer kp christian


Einladung

Lesung von Gertrude Kurzbauer im Denkmalhof „Mittermayr“
aus ihrem Buch „Der Zauber der Natur“

Für Kaffee und Mehlspeisen sorgen die
Hellmonsödter Bäuerinnen

Eröffnung am SAMSTAG, 20. Mai 2017
Zeit: 14.00 – 17.00 Uhr
Freiwillige Spenden erbeten
Es spielt die „Gallneukirchner Tanzlmusi“

Heimatverein Urfahr-Umgebung
Freilichtmuseum Pelmberg
Denkmalhof „Mittermayr“
4202 Hellmonsödt, Pelmberg



Österreichs bunte Vielfalt

Österreich zeichnet sich durch eine vielfältige Landschaft aus.
Ebenso vielfältig ist auch die Pflanzenwelt, die im mitteleuropäischen
Land gedeiht. Zahlreiche wunderschöne Blumen sind direkt vor unserer
Haustüre zu finden. Dabei ist nicht nur das berühmte Edelweiß
erwähnenswert. In Österreich sind sogar Orchideen heimisch.

Edelweiß und Enzian

Als nationale Symbole gelten in Österreich der Glocken-Enzian und das
Edelweiß. Sie sind für die Alpenrepublik typisch und so sind sie auf
Wappen und auf Münzen zu finden. Charakteristisch für das Edelweiß
sind die wollig-filzigen Blütenblätter, die die Blume von Juli bis
September ausbildet. Das Edelweiß ist jedoch nicht, wie oft angenommen,
eine Pflanze, die nur auf steilen Felsen gedeiht. Es ist eher in alpinen
Lagen auf Rasenflächen zu finden. Blitzblau dagegen präsentiert sich der
Enzian. Er hat die Eigenart seine Blüten bei bewölktem Himmel, kühler
Luft oder Regen und Wind zu schließen. Auch er wächst im Gebirge und
hier bevorzugt in den Alpen.

Farbvielfalt auf einheimischen Wiesen

Neben diesen beiden typischen Blumen wächst in Österreich eine bunte
Vielfalt an Wald- und Wiesenblumen. Dabei scheint auch die Farbvielfalt
keine Grenzen zu kennen. Orangerotes Habichtskraut, gelber Arnika, weiße
Schneeglöckchen, blauer Borretsch oder lila Knabenkraut sorgen für Farbe
auf den einheimischen Wiesen und in den Wäldern.
Einige dieser farbenprächtigen
Sorten können unter www.blumenversand24.com bestellt werden,
um sich
Natur ins Wohnzimmer zu holen. Unter den sogenannten Wald- und Wiesenblumen
finden sich sogar Orchideen. Sie gehören zu den besonders gefährdeten
Pflanzen in Österreich. Wer sich einheimische Blumen ins Haus holen
möchte, sollte daher eher auf den Blumenhandel setzen, damit die wild
wachsende Pflanzenwelt erhalten bleibt.

(Der voranstehende Artikel ist ein Gastbeitrag von Anja Koehler,
weitere Informationen unter www.blumenversand24.com)